Videos zum Schweißen

Hier finden Sie Videos zum Schweißen mit leicht verständlichem Fachwissen, welche Ihnen von der Geschichte bis zum modernen Laserschweißen einen faszinierenden Einblick in die Welt der Schweißtechnik ermöglichen.

Was bedeutet Schweißen?

Schweißen bezeichnet das stoffschlüssige Verbinden zweier Teile und gehört nach DIN 8590 zu der Gruppe der Fügeverfahren. Beim Schweißprozess wird der Werkstoff an der Fügestelle durch Wärme in flüssigen oder plastischen Zustand gebracht und anschließend unter Verwendung eines geeigneten Zusatzwerkstoffes miteinander verbunden. So können Metalle schnell und wirtschaftlich verbunden werden, weshalb das Schweißen zu einem der wichtigsten Fügeverfahren auf dem Gebiet der Blechbearbeitung geworden ist.

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Autogenschweißen

Beim Autogenschweißen, oder auch als Gasschmelzschweißen bekannt, wird das Material an der Schweißstelle durch eine Sauerstoff-Acetylenflamme mit einer Temperatur von bis zu 3.200 ° C zum Schmelzen gebracht. Die dazu benötigten Gase werden dabei aus bereitgestellten Gasflaschen entnommen und über ein Schlauchsystem zum Brenner geleitet. Gerade für schwer zugängliche Stellen ist dieses Verfahren optimal geeignet, da ein Schweißen in allen Positionen möglich ist.

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Lichtbogenschweißen

Zum Lichtbogenschweißen zählen das Schutzgas-, Plasma-, Unterpulver- und E-Schweißen. Dabei dient ein Lichtbogen als Wärmequelle, welcher beim Schweißprozess zwischen Elektrode und Werkstück gezündet wird und somit einen geschlossenen Stromkreis bildet. Durch die hohe Hitzeentwicklung des Lichtbogens schmilzt sowohl das Material an der Schweißstelle als auch die zugeführte Stabelektrode und die dabei entstehende Schmelze, bildet nach dem Abkühlen die Schweißnaht.

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Schweißen mit Schutzgas

Alle Verfahren dieser Schweißtechnik erfolgen unter Anwendung eines Schutzgases, welches den Lichtbogen und das Schmelzbad gegen die Atmosphäre abschirmt. Dabei unterscheidet man zwischen den Verfahren mit abschmelzender Elektrode (MAG / MIG) und nach Verfahren mit nicht abschmelzenden Wolframelektroden (WIG / WP). Der Schweißprozess erfolgt in den meisten Fällen automatisiert und die Wahl des Schutzgases ist dabei vom Verfahren sowie dem zu schweißenden Werkstoff abhängig.

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Pressschweißen

Werden die zu schweißenden Werkstücke in der Schweißzone bis kurz vor den Schmelzpunkt erwärmt und anschließend ohne Beihilfe eines Zusatzwerkstoffes, mittels Zusammenpressen, miteinander verbunden spricht man vom sogenannten Widerstandpressschweißen. Man unterscheidet je nach Ablauf des Schweißverfahrens in Punktschweißen, Buckel- und Rollnahtschweißen. Dabei müssen für optimale Ergebnisse Zeit, Druck und Stromstärke auf den Werkstoff und die Größe der Schweißstelle angepasst werden.

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Reibschweißen

Das Reibschweißen gehört der Gruppe der Pressschweißverfahren an. Während des Schweißvorgangs wird die entstehende Wärme, welche durch Reibung entsteht, zum Fügen von Metallen verwendet. Dazu werden auf einer Reibschweißmaschine die zu schweißenden Teile unter Druck zueinander und berührungsnah bewegt. Durch diese Reibungsbewegung werden die Berührungsflächen schnell erwärmt und der Werkstoff in einen plastischen Zustand versetzt und anschließend unter Druck verschweißt.

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Laserschweißen

Der Laser ist ein High-Tech-Werkzeug und kommt zum Fügen der unterschiedlichsten Werkstoffe zum Einsatz. Dabei wird ein gebündelter Laserstrahl mit einer hohen Energiedichte punktgenau auf die Schweißstelle geleitet. So schmilzt die Werkstoffoberfläche und bildet beim Erstarren eine äußerst feine Schweißnaht, weshalb Laserschweißen in den meisten Fällen ohne Zusatzwerkstoff erfolgt. So können mit diesem berührungslosen Verfahren neben Blechteile auch Kunststoffe optimal miteinander verschweißt werden.

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Schweißnahtprüfung

Die Qualität einer Schweißnaht ist vom Fachwissen des Schweißers, den Geräten und den Werkstoffen abhängig. Gerade in sensiblen Bereichen wie der Präzisionstechnik sowie der Luft- und Raumfahrt, wo hohe Anforderungen gestellt werden, müssen Prüfungen der gefertigten Schweißverbindungen nachgewiesen werden. Dabei kommen zerstörungsfreie Nahtprüfungen zum Einsatz, welche mittels dem Magnetpulverfahren, Farbeindringverfahren, Ultraschallprüfung oder Röntgenprüfung durchgeführt werden.

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