Rundbiegen von Feinblech, Flachstahl und Rohren

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Fertigungsbeispiel zum Rundbiegen in Form von zwei kreisförmigen Ringen aus Stahlblech

Zylinder

Zylinderförmige Blechteile mit gewalzten, gehefteten oder verschweißten Kanten.

Fertigungsbeispiel zum Rundbiegen in Form eines Stanzbiegeteils aus Aluminium

Stanzbiegeteile

Stanzbiegeteile aus Feinblech mit absolut fehlerfreien Kantungen und Radien.

Fertigungsbeispiel zum Rundbiegen in Form eines Trichters aus Edelstahl

Koniken

CNC-Rundbiegemaschinen für konische und asymmetrische Formen.

Fertigungsbeispiel zum Rundbiegen in Form eines gebogenen Aluminiumprofils

Rohr- und Profilbiegen

Rundbiegen von Flachstahl, Rohr- und Profilbögen in Segmentbauweise.

Rundbiegen von spezialisierten Fachbetrieben

Rundbiegen ermöglicht eine große Formvielfalt mit einem breiten Anwendungsspektrum. Dabei werden von spezialisierten Fertigungsbetrieben technische Blechprodukte mit zylinderförmigen, konischen oder asymmetrischen Formen ohne Vorrichtungen mit absolut glatten Radien exakt nach Vorgabe hergestellt. Typische Beispiele sind Ringe, Trichter oder Verkleidungen von Maschinen, Tanks, Silobauten und Windtürmen.

Modernste CNC-Technologie zum Rundbiegen

Rundbiegen erfolgt meist auf automatisierten Biegemaschinen mit bis zu vier Walzen, wovon die beiden Seitenwalzen zur Einstellung der erforderlichen Biegekraft höhen verstellbar sind. Modernste CNC-Technologie gewährleistet dabei unter Berücksichtigung der individuellen Biegefaktoren eine optimale Bearbeitungsposition, weshalb sich auch konische Bauteile mit gleichmäßigen Radien und ohne Toleranzabweichungen umformen lassen.

Rundbiegen von Blech und Flachstahl

Feinblech und Flachstahl sind gängige Konstruktionswerkstoffe, welche sich durch Rundbiegen gut umformen lassen. In Abhängigkeit von der jeweiligen Materialdicke und Biegeform kommen dabei meist Ringbiegen oder Dornbiegen zur Anwendung. Diese Biegeverfahren ermöglichen die Herstellung von Blechteilen mit kleinen und großen Radien, welche im Anlagenbau oder Behälterbau zahlreiche Anwendungen finden.

Rundbiegen von konischen Formen

Die Herstellung von Blechteilen mit konischen Rundungen oder Halbschalen erfolgt meist auf CNC-gesteuerten Rundbiegemaschinen mit 4 Walzen. Dabei können konische Blechkörper bis ca. 12 mm Materialstärke mit verschiedenen Radien und Biegungswinkeln exakt nach Vorgabe hergestellt werden. Die genaue Kegelform wird dabei durch die Position der Mittelachse (h) bestimmt, welche senkrecht zu der Bodenfläche stehen muss.

Rundbiegen von Rohr- und Profilsegmenten

Das Rundbiegen von Rohr- oder Profilsegmenten ist ein spezialisierter Biegeprozess in der Blechbearbeitung, bei dem Rohre oder Profile in eine gebogene oder gerollte Form gebracht werden. Dabei lassen sich einfache oder komplexe Rundungen mit toleranzgenauen Radien realisieren, die als Geländer, Handläufe, Treppen, Rohrleitungen, Rahmenstrukturen oder Möbel zahlreiche Anwendungen finden.

Weiterverarbeitung zum Rundbiegen

Alle Fertigungsbetriebe auf unserem Portal bieten mit Laserschneiden, Abkanten, Stanzen und Schweißen das ganze Spektrum einer modernen Blechbearbeitung. Dabei werden Bleche aus Stahl, Aluminium, Edelstahl oder Messing in allen gängigen Tafelgrößen und Blechdicken nach Vorgabe endbearbeitet, weshalb auch einbaufertige Rundbiegeteile mit beschichteten, polierten oder beschrifteten Oberflächen hergestellt werden können.

  • Technische High-Lights

  • Fertigungstechnische Beratung und Entwicklung
  • Zylinderförmige Bauteile, konische und asymmetrische Formen
  • Prototypen, Klein- und Großserien, Baugruppen, Sonderanfertigungen
  • Bevorratung gängiger Blechwerkstoffe in verschiedenen Größen und Stärken

Fertigungsbeispiele zum Rundbiegen von Feinblech Feinblech in verschiedenen Formen und Größen auf einem Podium

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Rundbiegen ist ein wichtiges Umformverfahren

Rundbiegen ist ein zentrales Umformverfahren der Blechbearbeitung, bei dem aus flachen Feinblechen segmentförmige Bauteile mit einer zylindrischen, konischen oder segmentförmigen Kontur hergestellt werden. Dieses Verfahren unterscheidet sich zum klassischen Gesenkbiegen, da das Material zur Formgebung kontinuierlich durch rotierende Walzen geführt wird. Durch eine korrekte Berechnung des Biegeradius und optimalen Maschinenparametern lassen sich formstabile Blechkomponenten präzise herstellen.

Berechnung des Biegeradius beim Rundbiegen

Beim Rundbiegen müssen Biegeradius, minimaler Radius, Abwicklungslänge und Rückfederung sorgfältig berechnet werden. Der minimale Biegeradius ergibt sich aus den Materialeigenschaften wie Streckgrenze, Elastizitätsmodul und Blechdicke sowie aus den technischen Möglichkeiten der eingesetzten Walzenbiege­maschine. Die Abwicklungslänge eines zylindrischen Bauteils wird über den mittleren Durchmesser ermittelt, da die neutrale Faser innerhalb der Materialdicke liegt. Zusätzlich muss die Rückfederung berücksichtigt werden, die das Blech nach dem Biegen leicht aufweiten lässt. Durch angepasstes Vorbiegen und Nachwalzen wird dieser Effekt zuverlässig kompensiert.

MerkmalBeschreibung
Minimaler BiegeradiusAbhängig von Material (Streckgrenze, E-Modul), Blechdicke, Walzendurchmesser und Maschinenkraft
Faustformel R_minRmin≈k⋅t, mit materialabhängigem Faktor k
AbwicklungslängeL=π⋅Dmittel; Mittel­durchmesser ergibt sich aus Außendurchmesser minus Blechdicke
Position neutrale FaserMeist zwischen 0,33 · t und 0,5 · t unter der Oberfläche
RückfederungMaterialabhängig: Stahl 0,5–2 %, Edelstahl 2–5 %, Aluminium 1–3 %
Materialfaktoren (k)Stahl: 1–2 · t, Aluminium: 0,8–1,5 · t, Edelstahl: 1,5–3 · t
KorrekturmaßnahmenVorbiegen, engerer Radius beim Walzen, Nachwalzen zur Feinabstimmung
Funktionsweise des Rundbiegens in Wort und Bild

Beim Biegeprozess wird das flache Blech zwischen den Walzen positioniert und sicher fixiert. Durch das Absenken der einstellbaren Walze entsteht die notwendige Biegespannung, die das Material plastisch verformt. Während die Walzen rotieren, wird das Blech gleichmäßig durch die Maschine geführt und Schritt für Schritt in eine runde Form gebracht. Dabei entsteht der Radius nicht auf einmal, sondern durch kontinuierliches Nachwalzen in mehreren Durchgängen. Die Blechenden werden dabei zusätzlich vorgebogen, um eine saubere Schließung des Zylinders zu gewährleisten.

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Funktionsweise des Biegevorgangs

Darstellung über die Funktion des Rundbiegevorgangs mit Beschriftung der einzelnen Komponenten

Die Verfahren der Rundbiegetechnik

Beim Rundbiegen von Blech wird das Material zwischen drei oder vier Walzen geführt und durch deren Verstellung in eine runde Form gebracht. Das klassische Dreiwalzenbiegen ist dabei besonders für größere Radien und robuste Anwendungen geeignet, während Vierwalzenmaschinen durch ihre hochpräzise Führung und das effiziente Vorbiegen der Blechenden Vorteile bei dünnen bis mittleren Blechstärken bieten. CNC-gesteuerte Maschinen erhöhen zusätzlich die Wiederholgenauigkeit und ermöglichen das Biegen komplexer Geometrien in einem Arbeitsgang.

Vielfältige Anwendungen des Rundbiegens

Rundbiegen von Blech findet in vielen technischen Bereichen Anwendung, da es die Herstellung stabiler, rotationssymmetrischer Bauteile ermöglicht. Besonders im Behälter- und Apparatebau werden zylindrische Mäntel, Tanks, Kessel und Wärmetauschergehäuse gebogen. In Maschinen- und Anlagenbau entstehen Gehäuse, Trommeln, Rohrsegmente und Schutzelemente. Die Fahrzeugtechnik nutzt das Verfahren für Abgasrohre, Tanks, Rahmenbauteile und Verkleidungen. Im Metall- und Architekturdesign dienen gebogene Bleche zur Gestaltung von Fassaden, Säulen und Kunstobjekten. Auch in der Energie- und Umwelttechnik, etwa bei Rohrleitungen, Filtern, Silos oder Windkraftsegmenten, spielt Rundbiegen eine zentrale Rolle.

Erreichbare Genauigkeiten beim Rundbiegen

Die erreichbaren Genauigkeiten beim Rundbiegen sind vom Maschinentyp, Walzengeometrie und Materialeigenschaften abhängig. Typische Toleranzen liegen bei Durchmesserabweichungen von etwa ±0,5 bis 1,5 mm und einer Geradheit von 1 bis 2 mm pro Meter. CNC-gesteuerte Maschinen ermöglichen deutlich höhere Genauigkeiten, da sie die Walzenposition exakt regeln und eine optimale Wiederholgenauigkeit gewährleisten. Auch Materialfaktoren wie Rückfederung oder Oberflächenempfindlichkeit beeinflussen das Ergebnis. Eine sorgfältige Vorbereitung der Blechenden, korrektes Vorbiegen und kontinuierliche Kontrolle während des Prozesses sind entscheidend, um eine saubere Rundheit und zuverlässige Maßhaltigkeit zu erzielen.

Materialmax. BlechdickeGenauigkeitenGeradheitsabweichungMerkmale
Baustahl (S235/S355)bis ca. 3,0 mm± 0,5 – 1,0 %1 – 2 mm/mgut formbar, geringe Rückfederung
Edelstahl (1.4301/1.4571)bis ca. 2,5 mm± 0,8 – 1,5 %1 – 2 mm/mhöhere Rückfederung, härtere Walzen nötig
Aluminium (EN AW 5083/5754)bis ca. 4,0 mm± 0,8 – 1,3 %1 – 2 mm/mweich, oberflächenempfindlich
Verzinktes Stahlblechbis ca. 2,0 mm± 1,0 – 1,5 %1 – 2 mm/mSchutz der Zinkschicht beachten
Kupfer-/ Messingblechbis ca. 2,0 mm± 0,5 – 1,0 %1 – 2 mm/msehr gute Umformbarkeit
Fragen zum Thema „Rundbiegen“
Was ist Rundbiegen?

Rundbiegen ist eine Verfahrenstechnik der Blechumformung und wird nach DIN 8580 als Biegeumformen bezeichnet. Beim Fertigungsprozess wird ein flaches Blech zwischen Walzen so verformt, dass es eine runde oder konische Form annimmt. Durch kontinuierliche Rotation und Walzenverstellung entsteht der gewünschte Radius.

Der minimale Radius beim Rundbiegen ist vom Material (Streckgrenze, E-Modul), der Blechdicke, der Walzengeometrie und der Kraft bzw. Leistungsfähigkeit der Rundbiegemaschine abhängig.

Nach dem Biegen öffnet sich das Blech leicht. Dieser Effekt muss durch engeres Vorbiegen oder Nachwalzen kompensiert werden, um den exakten Zielradius zu erreichen.

Die Berechnung der gestreckten Länge und richtigen Presskraft sind beim Rundbiegen wichtige Fertigungsfaktoren, um einen Biegevorgang ohne Nachfedern der Biegeenden und mit exakten Genauigkeiten zu gewährleisten. Die gestreckte Länge wird dabei über die neutrale Faser errechnet und die Presskraft lässt sich unter Einbeziehung von Radius, Blechwerkstoff und Materialstärke ermittelten. Die Formel dazu lautet: L = π · (D außen – t)

Je nach Material und Maschine bewegen sich Durchmesserabweichungen typischerweise zwischen ±0,5 und 1,5 %. CNC-Maschinen können ±0,2–0,6 % erreichen.

Rundbiegen ist ein Fertigungsverfahren für Fein- und Grobbleche im Dickenbereich von 0,5 bis 12 mm. Dabei können alle Materialien rundgebogen werden, welche über eine Kaltumformbarkeit verfügen. Typische Beispiele sind Feinbleche aus Stahl, Aluminium, Edelstahl oder Kupfer.

Rundbiegen erfolgt auf CNC-gesteuerten Rundbiegemaschinen, welche meist mit mehreren Walzen ausgerüstet sind. Beim Biegeprozess wird das Blech nach Eingabe der Materialart, Werkstoffdicke und Biegeradius durch den Spalt der mittleren Walzen geführt und anschließend unter Krafteinwirkung mit den höhenverstellbaren Biegewalzen rundgebogen.

Ja, es gibt verschiedene Verfahren des Rundbiegens, vor allem das Dreiwalzen- und das Vierwalzenbiegen. Sie unterscheiden sich in der Walzenanordnung und ermöglichen je nach Maschine unterschiedliche Präzision, Effizienz und Möglichkeiten beim Vorbiegen der Blechenden.

Rundbiegen ist eine wichtige Basistechnologie der Blechbearbeitung und ermöglicht das Anbringen von Radien an Blechen, Flachstahl, Rohren und Profilen. Typische Beispiele sind rundgebogene Kupferbleche für Brennkessel, Trichter für die Medizintechnik, Rundbleche für Maschinenabdeckungen oder Rohrkonstruktionen.

Durch korrektes Vorbiegen der Enden, saubere Materialoberflächen, passende Walzenwahl, schrittweises Nachwalzen und die Berücksichtigung der Rückfederung.

Je nach Material, Komplexität der Biegung, Blechdicke und der Bestellmenge liegen die Kosten beim Rundbiegen von Blech bei ca. 60 bis 120 Euro pro Stunde.

Zur Lieferantensuche für unsere Lohnfertigung zum Rundbiegen nutzen wir meist Google oder das Portal blechbearbeitung-online.de. Da kannst Du die Kosten und Liefertermine geprüfter Anbieter online vergleichen.

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